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Mai
04

Tipps zur Benamung einer privaten .tel-Domain

Hat man sich entschlossen, eine private .tel-Domain zu registrieren, dann stellt sich zunächst die Frage des Namens. Wie soll ich meine .tel-Domain nennen? In diesem Artikel möchte ich ein paar Anregungen und Hinweise geben, die einem die Entscheidung vielleicht ein wenig erleichtert.

Zunächst wird man sicherlich auf die Idee kommen, den eigenen Namen als .tel-Domain zu verwenden. Schliesslich soll die .tel-Domain ja eine Visitenkarte sein. Daher ist der eigene Name grundsätzlich die richtige Wahl.

Allerdings gibt es auch hier ein “aber” bzw. einige Fragestellungen und Hindernisse, die es zu überwinden gilt. Häufig vorkommende Namen sind evtl. schon vergeben und Umlaute sind nicht möglich. Die genauen Regeln zur Namensdefinition einer .tel-Domain hatte ich bereits in einem anderen Artikel erläutert.

Nachname als .tel-Domain

Persönlich finde ich die beste Lösung, nur den Nachnamen als Domain-Namen zu verwenden. Dies hat den Vorteil, dass man die .tel-Domain problemlos für die ganze Familie nutzen kann. So kann zukünftig z.B. für jedes Familienmitglied ein eigener Folder (Ordner / Subdomains) definiert werden. Dies setzt allerdings voraus, dass auch auf Subdomain-Ebene das “verstecken” von Kontaktdaten funktioniert. Aktuell können hier nur öffentliche Daten erstellt werden.

Man kann die .tel-Domain mit dem Nachnamen aber auch als zentrale “Anlaufstelle” verwenden und setzt jeweils einen Link auf eigene .tel-Domains der Familienmitglieder.

Vorname in die .tel-Domain integrieren

Entscheidet man sich, den Vornamen mit in den Domain-Namen zu integrieren, so muss man sich gleich mehrere Fragen stellen:

  • Sollen Vorname und Name durch “-” getrennt werden oder nicht (Bsp.: “hans-meier.tel” oder “hansmeier.tel”)
  • Schreibt man den Vornamen aus oder verwendet man eine Kurzform (Bsp.: Gerhard Müller als “gerhard-mueller.tel” oder “gerd-mueller.tel”
  • Sollte man Spitz- oder Kosenamen verwenden (Bsp.: “wolfi-meier.tel” statt “wolfgang-meier.tel”)

Bei der Klärung dieser Fragestellungen sollte man sich zunächst immer Gedanken darüber machen, für welchen Verwendungszweck man die .tel-Domain in erster Linie einsetzen möchte.

Je “seriöser” der Einsatzzweck ist, desto eher sollte die Variante mit ausgeschriebenem Vor- und Nachnamen verwendet werden. Möchte man die .tel-Domain in erster Linie im Verwandten- bzw. Bekanntenkreis nutzen, kann man ruhig den abgewandelten Vornamen verwenden unter dem man bekannt ist.

Der Name “Gerhard” ist da ein schönes Beispiel. Hier kann es durchaus sein, dass Bekannte einen unter diesem Vornamen gar nicht “kennen”, sondern “Gerd” der geläufige Name ist.

Grundsätzlich würde ich auch immer einen Bindestrich “-” zur Trennung von Vor- und Nachnamen verwenden. Dies ist in Deutschland eine gebräuchliche Form, Internetadressen mit mehrerem Begriffen voneinander zu trennen. Ziel soll es ja auch sein, dass man nur auf Grund der Kenntniss, dass man eine .tel-Domain hat, gefunden wird. Also durch direkten Eingabeversuch im Browser.

Alternativen, wenn der Name bereits vergeben ist

Was mache ich aber nun, wenn der komplette Name bereits vergeben ist. Wie gesagt, bei sehr häufigen Namen kann das bald passieren, wenn man nicht schnell genug eine eigene .tel-Domain registriert.

Mögliche Lösungen könnten sein:

  • Vornamen hinter dem Namen platzieren. Also anstatt “hans-meier.tel” den Domain-Namen “meier-hans.tel” verwenden.
  • Doch auf den Bindestrich verzichten. Aus “hans-meier.tel” wird dann “hansmeier.tel”
  • Dem Namen eine Nummer zufügen. In diesem Fall sollte man darüber nachdenken, eine “sinnvolle” Nummer zu verwenden. So könnte man z.B. das Geburtsjahr an den Namen anfügen. (Bsp.: “meier59.tel”)
  • Bei Partnern könnte man evtl. beide Vornamen verwenden (Bsp.: “anja-hans-meier.tel”)
  • Den Wohnort hinzufügen. Dies ist allerdings die ungünstigste Lösung, da sich der Wohnort auch einmal ändern könnte (Bsp.: “meier-koeln.de”)

Persönlich würde ich maximal die beiden ersten Varianten bevorzugen. Die drei letzten Varianten können nur eine Notlösung sein, wenn sonst nichts mehr passt.

Grundsätzlich sollte man immer darüber nachdenken, wie man seine .tel-Domain in der Regel weitergibt. Bei privaten .tel-Domains wird der häufigste Weg wahrscheinlich der “Zuruf” sein. Nach dem Motto “gib mir doch mal deine Telefonnummer”.

Die Antwort wäre dann zukünftig “ich habe eine .tel-Adresse:  meier.tel” oder “ich habe eine .tel-Domain mit meinem Nachnamen”. Schon ist alles geklärt und man muss sich eigentlich nur merken, dass die Kontaktperson eine tel-Domain hat.

Schwieriger wird dieser, an sich einfache Weg, wenn man erklären muss, dass man die .tel-domain unter “meier59″ oder “martin-monika-mueller” erreicht.

Aktuell dürften noch jede Menge Domain-Namen für private Zwecke frei sein. Man muss also einfach nur schnell genug sein und entgeht so den Problemen mit der Namensvergabe.

Habt ihr schon private .tel-Domains registriert ? Schildert doch mal, wie ihr den Namen gewählt habt.

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3 Kommentare zu “Tipps zur Benamung einer privaten .tel-Domain”

  1. Timofeev sagt:

    Wenn auf der Grundlage von Namen in den ersten Versionen:
    Sergei Timofeev – TimofeevS, STimofeev
    Sergei Timofeev V – TimofeevSV, SVTimofeev

    Oft, dass der Name des Schreibens komplizierte, lange oder gibt es Unterschiede in der Rechtschreibung (Timofeev und Timofeyev)
    In diesen Fällen empfehle ich, den Rekord klar, vielseitig und einfach zu schreiben, eines Pseudonyms gestattet. Weniger als 10 Buchstaben. (wenn Sie einen Spitznamen).
    Für Suchmaschinen können gesetzt werden, wenn gewünschten Keywords angezeigt.
    Das letzte, was ich würde Optionen für Name + Vorname oder Name_Vorname - Long.
    Stellungnahme: Wenn mehr als 10 Zeichen - eine schlechte Option

  2. FoolMoon sagt:

    Ich werde im Sommer mit meinem Studium beginnen und benötige daher jeden einzelnen Euro. Gerne würde ich paul.tel registrieren. Allerdings bin ich der Meinung das der Preis in keinem Gesunden Verhältnis zum Nutzen steht.

  3. Jürgen sagt:

    .tel-Domains gibt es schon für unter 10,-€ pro Jahr, also noch nicht mal 1,- € pro Monat. Dieses Preis-/Leistungsverhältnis ist doch nicht so schlecht. Allerdinsg sollte man durchaus prüfen, welche Zusatzleistungen evtl. noch angeboten werden (z.B. Maileinrichtung). Bei den ganz günstigen Angeboten werden wahrscheinlich auch zukünftig nicht alle Leistungen - ohne weitere Kosten - angeboten.

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